Helfer stoßen an ihre Grenzen

Die Flüchtlingshelfer in Kufstein stoßen an ihre Grenzen. Bislang wurden dort rund 11.000 Migranten betreut. Auf einen so langen Einsatz sei man nicht vorbereitet gewesen, heißt es aus Rettungskreisen.

Es sei immer schwieriger Leute zu finden, obwohl die Bereitschaft in der Bevölkerung zur Mithilfe sehr groß sei. Unterstützung kommt jetzt vom Bundesheer. 21 Rekruten trafen gestern ein, um dem Roten Kreuz unter die Arme zu greifen. Zudem übernehmen ab heute 100 Berufs- und Zeitsoldaten der 6. Jägerbrigade Sicherheitsaufgaben rund um die Transitzentren. Heute Morgen wurden bereits 129 Flüchtlinge nach Rosenheim weitergeleitet, gestern waren es 702. Im Laufe des Tages werden abermals rund 1100 Migranten mit Bussen und einem Sonderzug nach Kufstein gebracht.