Aschau: Wird Hotel komplett zur Flüchtlingsunterkunft

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Wird das Hotel Hohenaschau in Aschau doch komplett zur Flüchtlingsunterkunft? So könnte es zumindest kommen. Denn wie das OVB in seiner heutigen (DI) Ausgabe schreibt, hat die Eigentümergesellschaft zum Jahreswechsel nun auch die restlichen 66 Appartements dem Landratsamt zur Anmietung angeboten.

Zuvor hatte eine der Gesellschaft nicht angeschlossene Eigentümerin bereits elf Wohnungen als Flüchtlingsunterkunft vermietet. Seitdem hatte das Hotel mit Beschwerden durch Gäste zu kämpfen. Ob die 66 Appartements aber tatsächlich umgenutzt werden, steht noch nicht fest. Wie Landratsamtssprecher Oliver Winter gegenüber dem OVB sagte, liege noch keine Zusage für eine Kostenübernahme durch die Regierung von Oberbayern vor. Es werde aber täglich damit gerechnet. Allerdings droht dem Vorhaben auch juristischer Gegenwind. Der Aschauer Gemeinderat sieht eine dringende Notwendigkeit, den Hotelbetrieb zu erhalten. Auch einer der Miteigentümer behält sich eine Klage vor.