Schadensersatzforderung von der Gemeinde Prien

Nachdem das Verfahren gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Priener Tourismus GmbH auf Grund von Mangel an Beweisen eingestellt wurde, denkt der jetzt darüber nach die Marktgemeinde zu verklagen. Es geht um die Erstattung von Anwaltkosten und Schmerzensgeld. Da der Prozess über fünf Jahre gegangen sei, habe die Belastung seinem Mandanten und dessen Familie seelische Qualen bereitet, sagte sein Anwalt auf Anfrage unseres Senders.

Eine Zahlungsaufforderung ist der Marktgemeinde bereits zugegangen. Darin wird auch eine Frist bis 15. Juli gesetzt. Sollte Prien bis dahin nicht zahlen, soll Klage eingereicht werden. Priens Bürgermeister Jürgen Seifert wollte sich dazu nicht äußern, um nicht erneut Öl ins Feuer zu gießen. Für Prien sei die Sache abgeschlossen, sagte er. Nachdem das Verfahren wegen Untreue und Betrugs am 24. Juni eingestellt wurde, habe der Gemeinderat in seine Sitzung am Tag darauf beschlossen nicht dagegen vorzugehen.