
Die Hilfsbereitschaft in der Flüchtlingskrise ist im Landkreis Rosenheimer weiter ungebrochen. Wie einer der beiden Ehrenamtskoordinatoren bei der Caritas Lothar Thaler sagte, kümmern sich aktuell rund 1.400 bis 1.500 Ehrenamtliche um 2.200 Flüchtlinge.
Hauptproblem sei die Sprachbarriere. Der Gesetzgeber sehe zunächst im Asylverfahren, keine Integration und damit keinen Spracherwerb vor. Das werde derzeit fast flächendeckend von Ehrenamtlichen übernommen, so Thaler. Man verständige sich mit Händen, Füßen und soweit vorhanden Englisch und Französisch. Das funktioniere ganz gut, sagte Thaler. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Flüchtlinge im Landkreis weiter steigen, von jetzt 2.200 auf dann 3.500 Menschen.

