Die Brauerei Maxlrain plant ein in Deutschland bisher einmaliges Projekt für Flüchtlinge. Die Brauerei will die Menschen in zwei Liegenschaften unterbringen und dafür zwei Betreuer einstellen. Einen Teil der Personalkosten will die Brauerei übernehmen, sagt Brauereibesitzer Dr. Erich Prinz von Lobkowicz.
25 Flüchtlinge sollen in den ehemaligen Braukeller in der Nähe des Aichhofs untergebracht werden, weitere Flüchtlinge im Landgasthof Ostermünchen. Hier gebe es in den oberen beiden Etagen auf 1.000 Quadratmetern ungenutzte Wohnungen und Fremdenzimmer. Statt wie gesetzlich möglich hier bis zu 150 Flüchtlinge unterzubringen, sollen in Ostermünchen 50 Asylsuchende eine großzügige Bleibe finden. Die Gastwirtschaft im unteren Bereich sei davon nicht betroffen. Dafür suche man einen Wirt. Um die Gastwirtschaft neu zu beleben, würde man auch auf eine Pacht verzichten, sagt Prinz Lobkowicz.

