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Radioaktive Belastung gering

30 Jahre nach der Atom-Katastrophe in Tschernobyl ist die radioaktive Belastung in der Region rückläufig. Wie das Landesamt für Umweltschutz schreibt, sind zwar radioaktive Stoffe teilweise noch messbar, ihr Beitrag zur gesamten Strahlenaussetzung ist aber gering. Belastet sind vor allem Wälder, Pflanzen, die in Wäldern wachsen und Wildtiere. Dadurch, dass der Boden im Wald nicht umgeackert wird, sinken radioaktive Stoffe nur langsam in die unteren Erdschichten, wodurch Wildtiere stärker radioaktiven Stoffen ausgesetzt sind als Nutztiere. Das Rosenheimer Landratsamt gibt jedoch Entwarnung. Schon seit Jahren ist bei Wildtieren keine bedenkliche radioaktive Belastung mehr festgestellt worden. Bei Proben bei Rehen sind vor 3 Jahren zwischen 50 und 70 Becquerel pro Kilogramm festgestellt worden. Bei Stichproben im letzten Jahr lag der Wert bei 10 Becquerel, ist aus den Daten des Landesamtes für Umweltschutz zu lesen. Der Grenzwert liegt bei 600 Becquerel. Gemessen wird die Belastung durch Cäsium-137. Dieses sogenannte Nuklid weist mit 30 Jahren die längste Halbwertszeit auf. Seit der Katastrophe in Tschernobyl ist es bis heute zur Hälfte zerfallen.

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